Ein Hackangriff auf eine Webseite ...
Es war ein Schlachtbetrieb oder ein Farbenbetrieb – genau weiß ich das nicht mehr – und bei dem passierte ein unangenehmer aber ungefährlicher Unfall. Dieser hatte zur Folge, dass eine rote Flüssigkeit in den Abfluss gelangte. Und da dieser Abfluss in einen Fluss geleitet wurde, färbte sich das Flusswasser ein kurze Zeit lang rot.
Die sofortige Untersuchung – auch durch Behörden – bestätigte, dass diese rote Farbe ungefährlich war und genau das hatte der Betrieb auch seinerzeit auf einer Webseite sofort gemeldet.
Ungeachtet dieser Meldung hat ein Hacker sich auf der Webseite eingeloggt und diese Meldung verändert. Nach der Hackerdarstellung war diese Flüssigkeit sehr gefährlich und das Unternehmen entschuldigte sich für die Gefährdung von Leben und Gesundheit der Anwohner.
Zu allem Übel hat nach dem Eintrag der Falschmeldung ein Journalist diese Meldung aufgegriffen und als Grundlage verwendet zu einem Zeitungsbeitrag.
Von da ab halfen keine Klarstellungen, keine Dementis, nichts mehr. Der Ruf des Unternehmens war hin. Jeder glaubte nur noch, man wolle etwas vertuschen.